Im Oktober 2009 wurde in Deutschland die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) herausgegeben. Diese besagt, dass Personen, die entweder Häuser kaufen oder als Eigentümer sanieren wollen, bestimmte Vorschriften zu erfüllen haben. Im Folgenden geht es nur um eine konkrete: Werden mehr als 10 Prozent einer Außenbaufläche saniert, darf dies nur so geschehen (und wird entsprechend staatlich gefördert), dass nach der Baumaßnahme nicht mehr als 0,24 Watt pro Quadratmeter von der warmen (innen) zur kalten Seite (außen) dringen dürfen (= Wärmedurchgangswert). Dies entspricht der gesetzlichen Definition eines Niedrigenergiehauses.
Diese Ordnungsvorschrift scheint auf eine bestimmte Situation regelrecht "zugeschnitten" zu sein: Nämlich das Vorhaben, das Dach bei einem Altbau zu sanieren. Altbauten haben generell die Eigenschaft, 20 bis 30 Prozent an Energie durch Dach und Außenwände "verpuffen" zu lassen. Und Dächer haben die natürliche Eigenschaft, mehr als 10 Prozent der Gesamtfläche eines Gebäudes abzudecken.
Um hier zu dämmen, steht zunächst einmal viel Raum zur Verfügung. Denn die Dachsparren im Altbau haben viel Platz für Dämmstoff- oder allgemein flexible Platten. Der Erfahrungswert sagt, dass hier 22-24 cm mindestens an Dämmstoffdicke erforderlich sind. (Hier ergibt sich konsequenterweise die Idee, ganz ohne Heizung auszukommen. Dann jedoch liegt der Erfahrungswert bei bis zu 30 cm Dämmdicke.) Die Sparren selbst brauchen dann etwas härtere Platten, Polystorol zum Beispiel oder Holzweichfasermaterial. Um dies dann nach außen gegen witterungsbedingte Unwägbarkeiten zu isolieren, ist eine Unterspannbahn oder eine wasserfeste Holzfaserplatte der angebrachte Werkstoff, um nach innen hin zu dämmen, wird eine Folie luftdicht verklebt. Letzteres verhindert, dass Raumluft mit hohem Feuchtigkeitsgehalt für Schädigungen im Dach sorgt.
Was die EnEV hier nicht direkt erwähnt, ist, dass es nicht nur die Außenwände sind, die hier dazu beitragen, den Dachstuhl effektiv zu dämmen. Sondern Trenn- und Giebelwände müssen letztlich derselben Prozedur unterzogen werden. Der Grund: Versäumt man dies, wird die Außenwand zur wärmeren Wand im Dachgeschoss und die restlichen Innenwände zu den kälteren. Dieses "verkehrte Wärmegefälle" würde Schimmel erzeugen. Um dies zu vermeiden, stockt man die Dachsparren auf.
Jedoch sind in keinem Fall diese Projekte für den Heimwerker empfehlenswert - zu verschiedene Aspekte sind gleichzeitig und fachgerecht präzise zu beachten. Wohl auch gerade deswegen besteht staatliche Förderung hierbei, damit Handwerkerrechnungen kein Gegenargument für Eigentümer sein könnten. So kann eine pflichtgemäße Sanierung im Dachgeschoss gleichzeitig noch mit einer innenarchitektonischen Verschönerung verbunden werden.
Und noch etwas sei hier gesagt, das über die gesetzliche Regelung hinausgeht, jedoch noch hier die Möglichkeiten des Einzelnen betont, nachhaltig umweltgerecht zu handeln. Wenn ohnehin bereits das Dach saniert wird, bietet sich die Gelegenheit, die Leitungen für eine (spätere) Solaranlage mitzuverlegen.
Sonntag, 21. März 2010
Sonntag, 22. November 2009
Gläsernes BHKW versorgt die Photovoltaikfabrik der SOLON SE mit CO2-neutraler Energie
Getreu Ihrem Motto - Energie intelligent vor Ort - baut die BTB GmbH Berlin in Adlershof ein mit Biogas betriebenes BHKW. Besonders ist nicht nur der Brennstoff, durch den die Photovoltaikfabrik der SOLON SE mit CO2-neutraler Energie versorgt wird. Außergewöhnlich ist auch, dass die Technik einsehbar ist. Das BHKW wird vom Ernst-Ruska-Ufer gut sichtbar unter Glas präsentiert. Damit wird eine Idee des Entwicklungsträgers AP Adlershof Projekt GmbH verwirklicht, den Eingangsbereich des Wissenschafts- und Technologieparks Berlin Adlershof (WISTA-Gelände) mit Leuchtturmprojekten aufzuwerten.
Dieses Projekt ergänzt nun als weitere Innovation die Wissenschaftsstadt Adlershof. Die Solon SE gehört zu den führenden europäischen Herstellern von Solarmodulen sowie solarer Systemtechnik und bietet alle technischen Voraussetzungen für die Installation von Solaranlagen. Die BTB GmbH hat sich seit ihrer Gründung vor nun mehr als zwanzig Jahren der Kraft-Wärme-Kopplung und einer effizienteren Nutzung von Energie verschrieben und setzt seit einigen Jahren auch verstärkt auf regenerative Energien.
Am 02.11.2009 wurde das Herzstück des neuen Biogas-Blockheizkraftwerkes - der 12-Zylinder-Gasmotor - in das Gebäude eingebracht.
Kontakt
GPM LiveMarketing GmbH
Jägerstraße 67
10117 Berlin
Tel.: 030 4000 48 60
Fax: 030 4000 48 89
Internet: www.gpm-live.de
Die BTB wurde von Engelbert Giesen als privatwirtschaftliches Unternehmen mit Unterstützung des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gegründet. Heute ist das Unternehmen mit mehr als 125 Mitarbeitern und 55 Mio. Jahresumsatz einer der größten Energieversorger in der Hauptstadt. Die BTB versorgt über 30.000 Wohnungen, Gewerbeimmobilien und öffentliche Einrichtungen mit einer Gesamtleistung von mehr als 380 MW Wärme, 4 MW Kälte und 30 MW Strom und betreibt ein 70 km großes Fernwärmenetz in Berlin. Die BTB finanziert, errichtet und betreibt Energieversorgungsanlagen Fernwärmenetze und dezentrale Einzelanlagen für eine maßgeschneiderte Energieversorgung und deckt das ganze Spektrum der Energiedienstleistungen ab. Die von der BTB umgesetzten Lösungen folgen dem eigenen Anspruch, umfassend, innovativ und wirtschaftlich zu sein. Energie intelligent vor Ort.
Dieses Projekt ergänzt nun als weitere Innovation die Wissenschaftsstadt Adlershof. Die Solon SE gehört zu den führenden europäischen Herstellern von Solarmodulen sowie solarer Systemtechnik und bietet alle technischen Voraussetzungen für die Installation von Solaranlagen. Die BTB GmbH hat sich seit ihrer Gründung vor nun mehr als zwanzig Jahren der Kraft-Wärme-Kopplung und einer effizienteren Nutzung von Energie verschrieben und setzt seit einigen Jahren auch verstärkt auf regenerative Energien.
Am 02.11.2009 wurde das Herzstück des neuen Biogas-Blockheizkraftwerkes - der 12-Zylinder-Gasmotor - in das Gebäude eingebracht.
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Die BTB wurde von Engelbert Giesen als privatwirtschaftliches Unternehmen mit Unterstützung des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gegründet. Heute ist das Unternehmen mit mehr als 125 Mitarbeitern und 55 Mio. Jahresumsatz einer der größten Energieversorger in der Hauptstadt. Die BTB versorgt über 30.000 Wohnungen, Gewerbeimmobilien und öffentliche Einrichtungen mit einer Gesamtleistung von mehr als 380 MW Wärme, 4 MW Kälte und 30 MW Strom und betreibt ein 70 km großes Fernwärmenetz in Berlin. Die BTB finanziert, errichtet und betreibt Energieversorgungsanlagen Fernwärmenetze und dezentrale Einzelanlagen für eine maßgeschneiderte Energieversorgung und deckt das ganze Spektrum der Energiedienstleistungen ab. Die von der BTB umgesetzten Lösungen folgen dem eigenen Anspruch, umfassend, innovativ und wirtschaftlich zu sein. Energie intelligent vor Ort.
Mittwoch, 18. November 2009
Spelsberg verzeichnet wachsende Nachfrage bei PV-Lösungen für Solarteure
Alles im grünen Bereich
Die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG, ein führender Hersteller im Elektroinstallations- und Gehäusebereich, verbucht seit über 20 Jahren große Erfolge als Zulieferer der Photovoltaikindustrie. Aber auch das Produktportfolio für die Elektroinstallation von Photovoltaikanlagen erfreut sich zunehmend wachsender Beliebtheit. Mit seiner umfassenden und modular gestalteten Produktpalette bietet der Photovoltaikspezialist dem Elektrohandwerk passende Lösungen für die sichere und normgerechte Photovoltaikinstallation. Um den Geschäftsbereich Elektroinstallation weiter zu stärken, hat Spelsberg für das kommende Jahr neue Photovoltaikprodukte angekündigt.
"Spelsberg ist ein verlässlicher Partner für den Wachstumsmarkt ‚Erneuerbare Energien‘. Dies spiegelt sich auch in den steigenden Absatzzahlen im Elektrohandwerk wider", sagt Thomas Scherer, Verkaufsleiter bei Spelsberg. "Durch stetige Investitionen in unsere Produktentwicklung und Produktionsverfahren sowie eigene Prüfeinrichtungen gelingt es uns, Solarteuren ein qualitativ hochwertiges, innovatives Produktsortiment anzubieten. Pfiffige Lösungen wie die Verbindungsdose PV 48 unterstützen sie bei ihrer täglichen Arbeit. Auch im kommenden Jahr werden wir unser Angebot mit neuen PV-Produkten erweitern."
Spelsberg bietet dem Elektrohandwerk ein modulares Produktsystem für die Elektroinstallation von Photovoltaikanlagen. Dabei werden die einzelnen Einheiten nach Kundenwunsch zusammengesetzt und als Komplettlösung aus einer Hand geliefert. Die Komponenten basieren u.a. auf den bewährten Produktserien GTi und AKi. Zum Sortiment zählen beispielsweise Generatorfreischaltgehäuse, Stringsammler, Gehäuse mit Überspannungsschutz und sämtliche Gehäuse – sowohl als Leergehäuse, Automatengehäuse oder auch Sammelschienengehäuse in allen notwendigen bestückten Varianten – die für eine effiziente und sichere Verteilung der erzeugten Energie notwendig sind.
Alle Produkte werden im firmeneigenen, UL-zertifizierten Prüflabor strengen Tests unterzogen. So durchlaufen die robusten, UV-beständigen und gegen Kondenswasser geschützten Gehäuse IP-Schutzprüfungen nach VDE-Richtlinien, alle fünf UL94-Entflammbarkeitsprüfungen, die Erwärmungsprüfung nach EN 60439, den Bypassdiodentest nach IEC 61215, NEMA/UL-Wasserschutzprüfungen, etc. und erfüllen damit alle internationale Standards.
Das 1904 in Schalksmühle gegründete Traditionsunternehmen setzt seit über 20 Jahren sein profundes Wissen aus den Bereichen Elektroinstallation, Gehäusetechnik und kundenspezifische Lösungen für die Entwicklung modernster Solarmodulanschlussdosen für die Photovoltaikindustrie ein. Mit diesem Know-how entwickelt Spelsberg Elektroprodukte für den fachmännischen Anschluss von Solaranlagen jeder Größe – von der Hausanlage bis zum Solarpark.
Weitere Informationen unter
www.spelsberg.de
Über Günther Spelsberg GmbH + Co. KG
Seit mehr als 100 Jahren ist die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG mit Hauptsitz in Schalksmühle eine feste Größe im Elektroinstallationssektor und seit über 20 Jahren auch in der Gehäusetechnik und Photovoltaik. Als Experte im Bereich feuchtraumgeschützter Elektroinstallation setzt das Unternehmen seine Erfahrung und sein Know-how ein, um individuelle Lösungen, professionelle Beratung und Qualitätsprodukte für Partner und Kunden zu realisieren. Durch die intensive Entwicklung neuer Produkte und äußerst effizienter Produktionsverfahren kann die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG ein qualitativ hochwertiges, innovatives Produktsortiment für die Elektroinstallation und Gehäusetechnik anbieten.
Das stetig wachsende Unternehmen unterhält ein zweites Werk in Buttstädt (Thüringen), hat Tochterunternehmen in Dänemark, England, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Spanien und Tschechien.
Unternehmenskontakt:
Günther Spelsberg GmbH + Co. KG,
Im Gewerbepark 1,
58579 Schalksmühle
Tel: +49 (0)2355-892-0,
Fax: +49 (0)2355-892-299,
Mail: info@spelsberg.de
Pressekontakt:
Konzept PR GmbH,
Karolinenstr. 21,
86150 Augsburg
Giorgia Alicandro,
Tel: +49 (0)821-34300-26,
Fax: +49 (0)821-34300-77,
Mail: g.alicandro@konzept-pr.de
Die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG, ein führender Hersteller im Elektroinstallations- und Gehäusebereich, verbucht seit über 20 Jahren große Erfolge als Zulieferer der Photovoltaikindustrie. Aber auch das Produktportfolio für die Elektroinstallation von Photovoltaikanlagen erfreut sich zunehmend wachsender Beliebtheit. Mit seiner umfassenden und modular gestalteten Produktpalette bietet der Photovoltaikspezialist dem Elektrohandwerk passende Lösungen für die sichere und normgerechte Photovoltaikinstallation. Um den Geschäftsbereich Elektroinstallation weiter zu stärken, hat Spelsberg für das kommende Jahr neue Photovoltaikprodukte angekündigt.
"Spelsberg ist ein verlässlicher Partner für den Wachstumsmarkt ‚Erneuerbare Energien‘. Dies spiegelt sich auch in den steigenden Absatzzahlen im Elektrohandwerk wider", sagt Thomas Scherer, Verkaufsleiter bei Spelsberg. "Durch stetige Investitionen in unsere Produktentwicklung und Produktionsverfahren sowie eigene Prüfeinrichtungen gelingt es uns, Solarteuren ein qualitativ hochwertiges, innovatives Produktsortiment anzubieten. Pfiffige Lösungen wie die Verbindungsdose PV 48 unterstützen sie bei ihrer täglichen Arbeit. Auch im kommenden Jahr werden wir unser Angebot mit neuen PV-Produkten erweitern."
Spelsberg bietet dem Elektrohandwerk ein modulares Produktsystem für die Elektroinstallation von Photovoltaikanlagen. Dabei werden die einzelnen Einheiten nach Kundenwunsch zusammengesetzt und als Komplettlösung aus einer Hand geliefert. Die Komponenten basieren u.a. auf den bewährten Produktserien GTi und AKi. Zum Sortiment zählen beispielsweise Generatorfreischaltgehäuse, Stringsammler, Gehäuse mit Überspannungsschutz und sämtliche Gehäuse – sowohl als Leergehäuse, Automatengehäuse oder auch Sammelschienengehäuse in allen notwendigen bestückten Varianten – die für eine effiziente und sichere Verteilung der erzeugten Energie notwendig sind.
Alle Produkte werden im firmeneigenen, UL-zertifizierten Prüflabor strengen Tests unterzogen. So durchlaufen die robusten, UV-beständigen und gegen Kondenswasser geschützten Gehäuse IP-Schutzprüfungen nach VDE-Richtlinien, alle fünf UL94-Entflammbarkeitsprüfungen, die Erwärmungsprüfung nach EN 60439, den Bypassdiodentest nach IEC 61215, NEMA/UL-Wasserschutzprüfungen, etc. und erfüllen damit alle internationale Standards.
Das 1904 in Schalksmühle gegründete Traditionsunternehmen setzt seit über 20 Jahren sein profundes Wissen aus den Bereichen Elektroinstallation, Gehäusetechnik und kundenspezifische Lösungen für die Entwicklung modernster Solarmodulanschlussdosen für die Photovoltaikindustrie ein. Mit diesem Know-how entwickelt Spelsberg Elektroprodukte für den fachmännischen Anschluss von Solaranlagen jeder Größe – von der Hausanlage bis zum Solarpark.
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www.spelsberg.de
Über Günther Spelsberg GmbH + Co. KG
Seit mehr als 100 Jahren ist die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG mit Hauptsitz in Schalksmühle eine feste Größe im Elektroinstallationssektor und seit über 20 Jahren auch in der Gehäusetechnik und Photovoltaik. Als Experte im Bereich feuchtraumgeschützter Elektroinstallation setzt das Unternehmen seine Erfahrung und sein Know-how ein, um individuelle Lösungen, professionelle Beratung und Qualitätsprodukte für Partner und Kunden zu realisieren. Durch die intensive Entwicklung neuer Produkte und äußerst effizienter Produktionsverfahren kann die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG ein qualitativ hochwertiges, innovatives Produktsortiment für die Elektroinstallation und Gehäusetechnik anbieten.
Das stetig wachsende Unternehmen unterhält ein zweites Werk in Buttstädt (Thüringen), hat Tochterunternehmen in Dänemark, England, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Spanien und Tschechien.
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58579 Schalksmühle
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Mittwoch, 28. Oktober 2009
Photovoltaikanlagen-Planungsprogramm plan4[solar]PV begeistert weiteren PV-Großhändler
EST Energie & Solar Technik GmbH ist überzeugt von der alles umfassenden 3D Planungssoftware
Bereits die erste Präsentation von plan4[solar]PV hatte es den Entscheidern der EST Energie & Solar Technik GmbH angetan. Besonders auf Anklang stieß die Möglichkeit der Erstellung einer EST Edition, die sowohl die Vorteile einer Standardlösung bietet, als auch das Know-how des Photovoltaik-Fachgroßhändlers aus Deutschland beinhaltet.
Weiters konnte die einfache und intuitive Bedienung der einmaligen Branchenlösung überzeugen. Auch die automatische Modulverlegung, die Windsog- und Schneelastberechnung nach DIN 1055, die Ermittlung des Montage- und Befestigungssystems und die Wechselrichterauslegung beeindruckten sehr.
Das 3D Planungsmodul zur Ermittlung und Darstellung der Module gewann in erster Linie die Vertriebsabteilung der EST Energie & Solar Technik GmbH für sich. Denn damit ist gewährleistet das jeder Kunde neben den technischen Details auch einen optischen Eindruck seiner Photovoltaikanlage erhält. Und dies, wie auch die einfache Übermittlung der Daten an EST, erleichtert auch deren Händlern und Vertriebspartnern den Verkaufsprozess enorm. Eine Händlerversion von plan4[solar]PV EST Edition wird diesen selbstverständlich zu gegebener Zeit zur Verfügung gestellt.
Alfred Karner, Geschäftsführer der EST Energie & Solar Technik GmbH:
„Wir sind äußerst zufrieden mit der Betreuung durch das Team der GASCAD 3D Technologie GmbH und sind überzeugt dass das Projekt erfolgreich durchgeführt wird. An plan4[solar]PV begeistert uns die Tatsache, dass man alles in einer Applikation findet, vom Angebot bis zur Auslieferung.“
Kurzporträt GASCAD 3D Technologie GmbH
Die GASCAD 3D Technologie GmbH ist ein in Österreich/Wels ansässiges Unternehmen spezialisiert auf die Softwareentwicklung im Bereich 3D-Grafik mit Logik zur Produktkonfiguration. Die einfach und intuitiv zu bedienenden Branchenlösungen für Solar-/Photovoltaik- und Heizraumplanung sind bei Kunden wie z.B. HERZ Armaturen GmbH, FR-Frankensolar GmbH, Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH und EST Energie & Solar Technik GmbH, im Einsatz.
Die komplexe Technik tritt in den Hintergrund – das Ergebnis überzeugt mit verblüffenden 3D Produktdarstellungen, sowie entsprechenden kaufmännischen und technischen Unterlagen, beruhend auf Echtdaten.
Kontakt
Frau Claudia Breitwieser
Email: claudia.breitwieser@gascad.at
Tel.: +43/(0)7242/908440-70
Internet: www.gascad.at
Sonntag, 27. September 2009
Energieeffizienz und Logistik beim Solar Decathlon gefordert
TU Darmstadt nutzt als "Team Deutschland" die Möglichkeiten beim effizienten Bauen
Die Eingrenzung des Klimawandels ist die größte gesellschaftliche Aufgabe, mit der wir heute umgehen. Der Bausektor ist dabei der Wirtschaftssektor, der weltweit die meisten Ressourcen verbraucht. Energieeffizientem Bauen muss daher ein besonders hoher Stellenwert eingeräumt werden. Viele Politiker und auch viele Baubeteiligte haben dies erkannt. Eine wirklich früh gebrochene Lanze für Energieeffizienz kommt interessanterweise aus Amerika. Der durch das amerikanische Energieministerium ausgeschriebene Wettbewerb "Solar Decathlon". Zum ersten Mal im Jahr 1999 ausgelobt, verfolgt er das Ziel, möglichst effiziente Gebäude für das Wohnen im Jahre 2015 zu bauen. Im Rahmen des solaren Zehnkampfs treten 20 studentische Teams aus der ganzen Welt an, die prototypischen Häuser werden – in einer Bauausstellung auf der National Mall in Washington D.C. – in zehn Disziplinen miteinander vergleichen.
Als einziges Team aus Deutschland trat im Oktober das Team der TU Darmstadt an. Der deutsche Beitrag steht dabei unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister a.D. und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltigkeit. Das Gebäude hat zum Ziel, innovatives nachhaltiges Design zu demonstrieren und dieses zum Gegenstand der Diskussion zu machen. Die Vision ist, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit als Mehrwert im täglichen Leben zu verankern. Das Haus besitzt zahlreiche Elemente, die es dem Nutzer ermöglichen, sich von einem klassischen Wohnverständnis zu lösen und neue effiziente Lebensstile zu generieren. Dabei spielt natürlich auch die Funktionalität der Gebäudetechnik eine entscheidende Rolle. Das Raumkonzept sieht eine Ein-Raum- Konstruktion vor, um maximale Großzügigkeit und Flexibilität auf vorgegebener kleiner Fläche zu ermöglichen. Um eine differenzierte Ausbildung von Nutzungszonen zu erreichen, ist im Schlafbereich der Boden leicht abgesenkt; darüber befindet sich eine offene Galerie als Rückzugsraum.
ENERGIEEFFIZIENZ BEGINNT BEI DER GESTALTUNG DES INNENRAUMES
Das Energiekonzept des Hauses beginnt mit der Gestaltung des Innenraumes. Hierbei wurde nur ein einziger Raum gebaut, damit die nutzbare Speicherkapazität im Raum besonders hoch ist und die Möglichkeiten der Regelung über Luft besonders einfach gehalten wird. Da die Gebäude des Solar Decathlon durch ihre kleine Dimension mit nur ca. 75 qm Grundfläche "energetische Hektiker" sind, beginnt die erste Ebene der Optimierung an den Fenstern. Sie sind bewusst für den Energieeintrag gesetzt. Zunächst ergibt sich an dieser Stelle natürlich die Frage, wieviel Fensterfläche bei dem gegebenen Wärme- und Kältebedarf überhaupt sinnvoll sind. Weiterhin sind die Fenster auf der Ost- und Westseite wegen der tiefstehenden Sonneneinstrahlung im Sommerfall für die Überhitzung in der Regel schwerwiegender als Fenster mit Nord-Süd Ausrichtung. Damit konnte eine grundsätzliche Flächenermittlung für die Fassaden vorgenommen werden, die dann anhand des Lichtbedarfs, Wärmebedarfs, Kühlbedarfs sowie Sicht- und Blendschutzbedarfen bedarfsgerecht gesteuert werden müssen. Hierzu wurden zwei unterschiedliche Arten von Sonnenschutzsystemen ausgewählt.
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Artikel verfasst von: Prof. Dipl.-Ing. MSc. Econ. Manfred Hegger, Fachbereich Architektur TU Darmstadt, Dipl.-Ing. Caroline Fafflok M.A., Dipl.-Ing. Martin Zeumer
Artikel aus IHKS-Fach.Journal
Über das Fach.Journal
Das Fach.Journal hat sich aufgrund seiner qualitativ hochwertigen Beiträge am TGA-Markt etabliert. Inhaltlich setzt die Redaktion auf praxisorientierte, aktuelle wissenschaftliche und Grundlagenartikel. So zählen zu den Autoren neben Fachleuten aus der Industrie auch Wissenschaftler von renommierten Instituten sowie Professoren und Absolventen von Hochschulen.
Optimales Zusammenspiel von Solarmodulen und Wechselrichtern
Besonderheiten von Modulen und Wechselrichtern berücksichtigen
Aufgrund der steigenden Anzahl verschiedener Modultechnologien wie z.B. der Dünnschichttechnologie wird es immer wichtiger, bereits in der Planungsphase einer Solaranlage die Besonderheiten von Modulen und Wechselrichtern zu berücksichtigen. Ausschlaggebend für die Bewertung, ob bestimmte Solarmodule an einem Wechselrichter laufen dürfen, ist der Spannungsverlauf zwischen den Solargeneratorpolen und dem Erdpotenzial. Dieser Spannungsverlauf wird durch die verwendete Wechselrichterschaltung bestimmt.
Spannungsverlauf am Solar-Modul
Heribert Schmidt, Wechselrichter-Experte am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, charakterisiert die Spannungsverläufe am Solar-Modul folgendermaßen:
Zwischen den beiden Anschlüssen ist die Solargeneratorspannung USG zu messen. Dieser Gleichspannung ist bei einphasig einspeisenden Geräten typischerweise eine kleine, nahezu sinusförmige Wechselspannung (Ripple) mit doppelter Netzfrequenz, also 100 Hz, überlagert. Deren Amplitude ist abhängig vom Gerätedesign, der Dimensionierung und auch von der momentan übertragenen Leistung. Sie sollte bei Nennlast die Größenordnung weniger Prozent der MPP-Spannung nicht überschreiten, da sonst merkliche Energieverluste durch Verschiebung des Arbeitspunktes aus dem MPP (Maximum- Power-Point) auftreten.
Bei dreiphasigen Geräten ist dieser Spannungsripple im Idealfall Null, in der Praxis tritt zumeist ein geringer Ripple mit der dreifachen oder sechsfachen Netzfrequenz auf. Der Plus- und Minuspol des Solargenerators weisen gegenüber dem Erdpotenzial die Spannungen UPlus und UMinus auf. Diese Spannungen können nahezu reine Gleichspannungen sein, ihnen können aber auch größere sinus- oder rechteckförmige Wechselspannungen überlagert sein. Hierin liegen die größten Unterschiede zwischen den nachfolgend dargestellten Wechselrichtertopologien. Allen Spannungen am Eingang sind weiterhin geringe hochfrequente Anteile überlagert. Diese resultieren überwiegend aus der Taktung der Leistungselektronik, weisen also z.B. Frequenzen von 16 kHz und einem Vielfachen davon auf. Hinzu kommen weitere hochfrequente Störspannungen aus geräteinternen Schaltnetzteilen sowie Prozessoren.
Da die Wechselrichter auch auf der DCSeite (Direct Current) die einschlägigen EMV-Normen (Elektromagnetische Verträglichkeit) mit sehr niedrigen Grenzwerten (z. B. < 80 dBµV = 10 mV) einhalten müssen, ist davon auszugehen, dass diese hochfrequenten Anteile keinen Einfluss auf das Verhalten des angeschlossenen Solargenerators haben.
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Artikel verfasst von: Dipl.-Ing. (FH) Christian Buchholz, Leiter Produktmanagement/ Heribert Schmidt, Wechselrichter-Experte am Fraunhofer-Institut
Artikel aus IHKS-Fach.Journal
Über das Fach.Journal
Das Fach.Journal hat sich aufgrund seiner qualitativ hochwertigen Beiträge am TGA-Markt etabliert. Inhaltlich setzt die Redaktion auf praxisorientierte, aktuelle wissenschaftliche und Grundlagenartikel. So zählen zu den Autoren neben Fachleuten aus der Industrie auch Wissenschaftler von renommierten Instituten sowie Professoren und Absolventen von Hochschulen.
Montag, 21. September 2009
Energieeffizienz mit Gebäudeintegrierter Solartechnologie
Wärme und Strom von Fassade und Dach
Behagliche Wärme in Wohn- oder Bürogebäuden ohne Heizöl bzw. Erdgas ist ein Grundbedürfnis. Mit innovativen Entwicklungen und ansprechender Fassadengestaltung inkl. Denkmalschutz lässt sich dies unter Einsatz regenerativer Energietechnik umsetzen. Im Bereich der Heiztechnik bedarf es für den Gebäudeeigentümer keiner hohen Investitionen – Energie-Liefer-Contracting. Für die Gebäudehülle bietet die KfW und BAFA sehr interessante Unterstützung an. Schwachstellen eines Gebäudes sind vom Energieberater schnell erfasst: alte Fenster, mangelnde Dämmung von Außenfassade und Kellerdecke sowie ein veraltetes Heizsystem mit Nachtspeicheröfen. Eine Infrarot-Kamera zeigt die Wärmebrücken am Wohnungsbau und an Gewerbebauten. Diese Untersuchung wird bei Wohnbauten öffentlich gefördert. Als Ergänzung zur Vor-Ort-Beratung (BAFA-Förderung) ist die Gebäudethermografie ein sehr wertvolles Instrument bei der Beurteilung der Gebäudesubstanz.
Bedarfsorientierter Energieausweis – der Schlüssel zur Energieeffizienz
Beim Kauf oder der Anmietung eines Gebäudes sollten vorher die Details im Energieausweis genau gelesen sein. Nur die bedarfsorientierten Energieausweise geben den Energieverbrauch realistisch an. Nutzungsgewohnheiten machen sich am Energieverbrauch bemerkbar, jedoch sind die baulichen Besonderheiten und die Heiztechnik wesentlich stärker zu bewerten. Die obere Zahl beim bedarfsorientierten Energieausweis bezeichnet den Energieverbrauch, der durch bauliche Besonderheiten hervorgerufen wird.
Die Zahl darunter berücksichtigt auch die Brennstoffe und Transportwege. Häuser, die in den letzten Jahrzehnten mit elektrischen Nachtspeicheröfen (Primärenergieverbrauch > 400 kWh/m2*Jahr) ausgestattet wurden, sind unverkäuflich oder nicht vermietbar, wenn der Interessent nach dem Energieausweis fragt. Eine Heizanlage, die Holz als regenerative Energiequelle nutzt, wird besonders gefördert (Energieausweis, BAFA, KfW). Holz hat einen vorgegebenen Primärenergiefaktor von 0,2, Erdgas und Heizöl je 1,1 und Strom den Faktor 2,7.
Trickkiste - Energieausweis
Ein gut gebautes Haus nach der ersten Wärmeschutzverordnung mit Gasbetonsteinen Anfang der 80er Jahre hat akzeptable Energieverluste durch die Hauswand. Durch elektrische Nachtspeicheröfen wird das solide Haus zur unverkäuflichen „Energieschleuder“ mit Werten über 400 kWh/m2*Jahr. Werden diese entfernt und durch einfache Holzöfen aus dem Baumarkt (Restposten) ersetzt, dann ist das gleiche Gebäude fast ein KfW-55-Haus geworden ohne Fenstererneuerung oder Fassaden-/Dachsanierung. Häuser werden mit dem Primärenergieverbrauch angeboten. Ein schön gerechnetes Haus mit Primärenergiefaktor 0,2 soll nicht über massive Baumängel (Wärmebrücken an Fenster und Dach, mit Farbe kaschierte Schimmelschäden) hinweg täuschen.
Eine kalte Hauswand (innenseitig), Zugluft und ein rasches Auskühlen der Räume, nachdem der Ofen ausgeschaltet wurde, stellt nicht nur eine geringe Behaglichkeit im Haus dar, sondern lässt erahnen, dass 60.000 € und mehr pro Wohneinheit für die Sanierung der Immobilie anstehen. Beim Kauf einer Immobilie ist es deshalb unerlässlich, sich vor dem Kaufvertrag eine fachkundige Meinung durch einen BAFA-zugelassenen Energieberater einzuholen. (Förderung: Wohngebäude vor 1995). Die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 tritt am 01.10.2009 in Kraft.
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Artikel verfasst von: Dr. Adalbert Sauter, Baubiologe u. Energieberater
Artikel aus IHKS-Fach.Journal
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Seit Anfang 2007 gibt es das Fach.Journal-Online. Als besonderer Service können alle Fachartikel der Printausgaben vollständig im Web eingesehen und heruntergeladen werden. Durch die parallele Veröffentlichung der Artikel im Internet können weitere Services angeboten werden. Es wird eine noch größere Leserschaft erreicht und die Effizienz des Magazins wurde gesteigert. Unter der Rubrik “Online-Artikel” werden aktuelle Fachbeiträge, White-Paper sowie Fortsetzungen von Print-Artikeln vorab veröffentlicht. Mit dem Relaunch des Onlineauftritts im September 2009 wurde das inhaltliche Angebot erweitert und bietet für Inserenten viele Vorteile. www.ihks-fachjournal.de
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